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GKG mit zwei Arbeiten erfolgreich bei „Schweizer Jugend Forscht“ 2018

Publiziert: 30.04.2018
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Dieses Jahr können wir uns über zwei erfolgreiche Arbeiten bei Schweizer Jugend Forscht freuen. Am 26. – 28. März fand die Finalrunde an der Universität Neuenburg statt. Aashi Kalra und Sylvain Eichhorn haben dort mit ihren Wettbewerbsarbeiten die Fachjury überzeugen können.
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Aashi Kalra, SJF 2018

Aashi Kalra erreichte mit ihrer Arbeit „Beautiful Butterfly: Interferenz beim Flügelschlag“ das Prädikat "hervorragend" und wurde zusätzlich mit dem Sonderpreis „Odd Fellows, Taiwan International Science Fair (TISF 2019)“ ausgezeichnet.

In ihrer Forschungsarbeit begab sie sich auf die Spur der prächtigen Farben zahlreicher tropischer Schmetterlinge und musste sich dazu in eine ganze Reihe wissenschaftlicher Methoden einarbeiten. Mit Unterstützung des Departements Physik der Universität Basel konnte sie zahlreiche Schmetterlingsarten systematisch bis in den Nanometerbereich untersuchen. Sie verstand es auf eine elegante Weise Experimente mit analytischen Modellen und numerischen Simulationen zu kombinieren. Sie ging in ihrer Arbeit schillernde Schönheit und Farbenpracht der Schmetterlingsflügel auf den Grund und konnte die Ursachen hierfür Identifizieren.

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Sylvain Eichhorn, SJF 2018

Sylvain Eichhorn erhielt für seine Arbeit zum Thema „Welche Bedingungen müssen Brachen erfüllen, um für Schwarzkehlchen ideal zu sein?“ das Prädikat „sehr gut“.

In seiner Arbeit beschäftigte sich Sylvain mit den Lebensraumansprüchen des Schwarzkehlchens, einer Vogelart, welche von ökologischen Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft profitieren soll. Sylvain hat untersucht, unter welchen Bedingungen die vom Landwirt angelegten „Brachen“ auch wirklich wertvoll für das Schwarzkehlchen sind. Die SJF-Expertin Jael Hoffmann (Vogelwarte Sempach) schreibt in ihrer Würdigung dazu: „Die vorliegende Arbeit zeugt von grossem Einsatz und viel Begeisterung für die Bearbeitung von wissenschaftlichen Fragestellungen. (...) Sylvain Eichhorn hat eine relevante Wissenslücke im Artenschutz des Schwarzkehlchens bearbeitet und es ist ihm gelungen, konkrete Lösungsvorschläge zu liefern. Seine Resultate können direkt in die Praxis umgesetzt werden und diesen als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen.“