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Himmelried

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Einleitung

Ursprünglich waren wir die DB-Areal Gruppe, aber da wir es allesamt für unsinnig empfanden ein Gebiet mühsam von Pflanzen zu säubern, obwohl es wenig später wahrscheinlich mit Beton aufgefüllt werden sollte, engagierte sich Herr Higy für einen anderen Einsatz mit Zukunft.

Die Arbeit auf einem Bauernbetrieb schien sinnvoll. Wir fanden bei einem Biobauern, Herrn Heinz Liesch, der 7,5 Hektar Land, 4 Pferde, Ziegen und eine Schweinezucht besitzt, genau, was wir suchten. Wir hatten also einen neuen viel interessanteren Arbeitsplatz bekommen. Überdies ist der Einsatzort, Himmelried (auf zirka 670m gelegen), eine wunderbare Aussichtsterrasse. Jeden Tag wurden uns neue Aufgaben gestellt, so dass es uns nie langweilig wurde .

Montag

Unsere Aufgabe am ersten Tag bestand darin einen Zaun von Gestrüpp und kleinen Bäumen zu befreien, damit er wieder unter Strom genommen werden kann. Es soll verhindert werden, dass die Wiese verwaldet. Die Arbeit auf der sehr steilen Naturschutzwiese war anstrengend, bereitete aber den meisten grossen Spass.

Dienstag

Am Dienstag wurden wir sogleich in zwei verschieden Gruppen eingeteilt: die eine Gruppe musste Heu von einem Wagen in den Stall hieven, und die andere Gruppe musste ein Feld, das für die Schweinehaltung vorgesehen ist, von Sträuchern und Bäumen befreien. Als Durstlöscher hat uns der Bauer Liesch eine grosses „Glasfass“ naturtrüben Apfelsaft bereitgestellt.

Mittwoch

Am längsten Tag des Jahres (und dem heissesten) mussten wir drei Aufgaben erledigen: Brombeersträuche mussten am Rande des Wäldleins entfernt werden, Baumstämme mussten auf einem Feld gestapelt werden und es galt, eine Hecke zurechtzustutzen.

Donnerstag

Am Donnerstag mussten wir gleich drei Einsätze leisten. Wir legten einen Zaun frei, damit dieser an den Strom angeschlossen werden kann. Ausserdem mussten wir die Wiese von Jakobskraut befreien, welches bei grasenden Tieren, die sich davon ernähren, die Leber zerstören kann. Die letzte Aufgabe wurde mit der Maschine erledigt, wir befreiten ein Stück Land von lästigen Brennnesseln.

Freitag

Am letzten Tag unserer Ökowoche waren dieselben Aufgaben zu bewältigen wie am Mittwoch, allerdings an anderen Orten. Gegen Mittag konnten wir mit der Arbeit aufhören, und Herr Liesch stellte uns Früchte, Getränke, Würste und Brot zur Verfügung. Die gegrillten Würste schmeckten vorzüglich!

Unsere Gesamteindrücke

Der Einsatz beim Bauern in Himmelried war ausgesprochen abwechslungsreich : an diversen Orten erledigten wir diverse Arbeiten. Alle Einsätze machten Sinn, denn wir wussten, dass wir dem Bauern viele Arbeiten abnahmen.

Bei der Erfüllung dieser fälligen Tätigkeiten im Gelände waren wir motiviert, aber auch gefordert, denn der Kampf mit dem Wildwuchs, mit den Dornensträuchern oder das Hochstemmen der schweren Heuballen nahm uns körperlich und auch bezüglich der nötigen Konzentration rundum in Anspruch.

Unser Aufenthalt in Himmelried vermittelte uns sozusagen „handfeste Erfahrungen“; wir ahnen heute, was ein Bauer alles zu leisten hat, um Weiden, Wiesen und Hof zu unterhalten. Die gemeinsame Arbeit verband uns positiv miteinander, so dass das Gruppenerlebnis ganz speziell war.

Schliesslich trugen die wunderschöne Hügellandschaft und das unvergleichlich „prächtigheisse“ Wetter das Ihre zum Erfolg der „Ökowoche Himmelried“ bei.

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