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Rheinhalde

Gelände mit Kraftwerk im Hintergrund
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Gelände mit Kraftwerk im Hintergrund

Einleitung

Das 1913 unter Naturschutz gestellte Gebiet, das am Kleinbasler Rheinufer zwischen Schwarzwaldbrücke und Birsfelder Kraftwerk entlang der Grenzacherstrasse gelegen ist, war nun eine Woche lang unser tägliches Arbeitsfeld. Das erste Mal unterstützten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kirschgarten den Pflegeeinsatz der Basler Stadtgärtnerei.
 

Naturschutzgebiet

Das Naturschutzgebiet Rheinhalde erstreckt sich über eine Länge von 1,5 Kilometern und einer Breite von ca. 50 Metern. Im Gebiet befinden sich zahlreiche Fischerhäuschen, auch Galgen genannt. Durchs Gebiet führen viele kleine Wege.
Die Rheinhalde ist das älteste unter Naturschutz gestellte Gebiet in der Schweiz. Es bietet Lebensraum für ca. 180 Pflanzenarten. Darunter sind auch viele geschützte und seltene Arten. Ausserdem bietet es Schutz für Tierarten, die sonst keinen Lebensraum mehr zur Verfügung haben. Das Areal wird öfters auch von Wassertieren wie z.B Lachs oder Biber als Trittsteinbiotop zur Durchreise verwendet.
Die eher ruhigen Wasserstellen am Ufer werden von den Fischern zum Fischfang genutzt.

Viele Leute schätzen die Einbindung des Gebietes in die Stadt und nutzen es auch als täglichen Erholungsort.

Heute ist die Rheinhalde von einem schattigen Wald bedeckt. Im Wald wuchern viele unerwünschte Pflanzen, die den einheimischen Pflanzen den notwendigen Platz wegnehmen. Deshalb ist jährlich ein intensiver Pflegeeinsatz notwendig, der von der Stadtgärtnerei durchgeführt wird. Dieses Jahr mussten wir diese harte Aufgabe übernehmen...

Unsere Aufgaben

  • am steinigen Ufer mussten die Pflanzen mit Hilfe eines Bickels ausgegraben werden
  • am steilen Hang mussten wir mit Scheren Sträucher und Büsche abschneiden
  • dadurch entstanden millionentonnenschwere extrem gigantische Riesenhaufen, die schliesslich oben an der Böschung auf dem Fahrweg deponiert wurden

Persönliche Eindrücke

  •  ich habe eine lehrreiche Woche hinter mir
  •  es war eine Woche mit zu hohen Temperaturen und Ozon-Werten
  •  die Arbeit war für mich ziemlich monoton und sehr mühsam
  •  ich habe gute Erfahrungen gesammelt
  •  ich wünschte mir besseres Werkzeug (vor allem mehr stachelundurchlässige Handschuhe)
  •  wir sollten mehr kleinere Pausen machen
  •  wir sollten mit Flammenwerfern arbeiten dürfen
  •  ich weiss nun, dass Götterbäume schrecklich stinken
  •  die Kratzer an den Armen finde ich reizend
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