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Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten

Bereits während der Fachwoche, zu Beginn des Schuljahres in unserem Studienheim in La Ferrière, werden die wichtigsten Grundlagen der Malerei erkundet. Das Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten ermöglicht ein gründliches Eintauchen in die umfangreiche Welt der Bilder. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den unterschiedlichsten gestalterischen Inhalten und Materialien auseinander, um das Verständnis von Bildkomposition und Bildwirkung zu vertiefen. Wichtig ist dabei, dass Praxis und Theorie sich gegenseitig ergänzen. Der Unterricht in Bildtheorie und Kunstgeschichte ist mit Ausstellungsbesuchen und Exkursionen verbunden und dient dem Verständnis einer differenzierten Bildsprache und der Erweiterung des eigenen Bilderrepertoires.

Neben den modernen, renovierten und gut ausgestatteten Fachräumen sind die grosse Druckwerkstatt für Hochdruck, Siebdruck und Tiefdruck, der Computerraum für Digitales Gestalten, das Fotolabor und die Holzwerkstatt wichtige Bestandteile (nicht nur) für das Schwerpunktfach. Ausserdem steht neben den Arbeitszimmern ein grosser Atelier- und Arbeitsraum für freies Schaffen und individuelles Lernen zu Verfügung. In unserer gut ausgestatteten Fachbibliothek steht ausgezeichnetes Material (Bücher, Magazine, Kunstdrucke, Plakate, DVDs) für Recherchen zur Verfügung.

Auf Grund dieser vielen Möglichkeiten kann eine solide Grundlage der gestalterischen Kompetenzen erreicht werden. Schülerinnen und Schüler bringen bei der Gestaltung von Theaterprospekten, Plakaten, Einladungen und Zeitschriften und eigenen Projekten ihr Können ein. Weiter erreichen sie eine gute Basis für eine Ausbildung an fachspezifischen Schulen und den Hochschulen für Gestaltung und Kunst.

ZUSÄTZLICHE ANGEBOTE

Im Ergänzungsfach Geschichte der Künste unterrichten eine Lehrperson aus dem Fach Musik und eine aus dem Fach Bildnerisches Gestalten. Es stehen das Hören und das Sehen im Zentrum. Kunst, Musik, Architektur, Film, Tanz und andere künstlerische Ausdrucksformen werden im Unterricht und in Verbindung mit Museums- und Galeriebesuchen sowie Konzert- und Theaterbesuchen betrachtet und analysiert. Dabei steht die Entwicklung der bildenden Kunst und der Musik im Mittelpunkt, um Einblicke in die Zusammenhänge der Künste sowie deren gesellschaftliche Bedeutung zu gewinnen.

Der Liftkurs Bildnerisches Gestalten richtet sich in Form eines Freifaches an neu in das Gymnasium eintretende Schülerinnen und Schüler, die keine oder ungenügende Vorbildung im Bildnerischen Gestalten aus der Sekundarschule mitbringen. Das Konzept des Liftkurses besteht aus fünf verschiedenen Modulen, die während des ersten Semesters grundlegende Begriffe und fachliche Basics des Bildnerischen Gestaltens vermitteln.

Die Zeichen-Elite findet auch in Form eines Freifaches statt. Dabei werden besondere gestalterische Methoden und Themen stresslos vertieft. Es besteht u.a. die Möglichkeit, eine musische Woche in La Ferrière zu besuchen, wo man sich ins Trickfilmen vertiefen kann.

Analoge und digitale Fotografie wird ebenfalls als Freifach angeboten. Von der Camera-Obscura, über die analoge Fotografie und das Entwickeln des Negativs im Fotolabor, bis hin zur digitalen Bearbeitung von Bildern mit Photoshop wird ein umfangreicher Einblick in das Thema Foto- grafie gegeben. Dabei ist nicht nur der technische Aspekt zentral, sondern auch der Aufbau einer gestalterischen Grundlage um dieses Thema.

An der GKG-Biennale stellen die Schülerinnen und Schüler alle zwei Jahre Werke aus dem Unterricht für Bildnerisches Gestalten aus. Dies ist ein beachtliches Markenzeichen unserer Schule. Der Anlass wird von überraschenden Aktionen, Bühnenauftritten, Wettbewerben, Aktivitäten und der Möglichkeit, tatkräftig etwas auszuprobieren, gekennzeichnet. Der Abend wird durch ein leckeres Buffet umrandet.