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Bildnerisches Gestalten

Stundentafel

 
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Schwerpunkt
Bildnerisches Gestalten
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Der Lehrplan des Grundlagenfachs Bildnerisches Gestalten ist die Basis für das Schwerpunktfach. Er wird punktuell vertieft und in den aufgeführten Punkten auf Stufe 2 – 4 erweitert. Stufe 5 ist eigenständig und hat als Schwerpunkt das Suchen und Finden eigenständiger Ausdrucksformen in verschiedenen Feldern der Gestaltung sowie das Zeichnen und Kolorieren nach Beobachtung.

2. Klasse (2 x 2-stündig)

1. FACHWOCHE
Stufe 2 geht zusammen mit Stufe 3 ins Studienheim in eine Fachwoche.
Thema: Malerei von Landschaft im Freien, auf den Spuren der Impressionisten. Ziel ist es, eine an der Farbe orientierte Malerei zu üben. Durch das Beobachten und Üben entstehen verschieden geartete Bildlösungen: von fleckigen, an den Pointilismus angelehnten Gemälden über verschwommene, an den Bildserien von Monet orientierten Varianten, bis zu differenzierten Hell-Dunkelzeichungen nach dem Vorbild von Seurat

2. PORTFOLIO
Es wird eine erste Portfolioarbeit geschrieben. Das Thema befasst sich mit dem Menschen, dem Tier oder der Pflanze und ist von seiner Struktur her klar umrissen. Nebst einer kleinen schriftlichen kunstgeschichtlichen Arbeit zu Hause (Bilder beschreiben/analysieren) entstehen praktische Arbeiten zu diesem Themenkreis im Unterricht. Die schriftliche Arbeit wird im Tandem gemacht. Anschliessend erfolgt eine mündliche Präsentation (Übung).

3. REGULÄRER UNTERRICHT
Im Unterricht SpF BG auf der 2. Klassenstufe sind die Themenschwerpunkte Mensch, Tier und Gegenstand. Diese Themen sollen mittels unterschiedlichster Aufgabestellungen in Zeichnung, Malerei, Mischtechniken und dreidimensionaler Gestaltung in den Unterricht einfliessen. Nicht nur die Technik oder möglichst naturgetreue Abbildung soll hier im Zentrum stehen, sondern die SchülerInnen sollen auch an eigenständige Bildideen und -lösungen herangeführt werden.

3. Klasse (2 x 2-stündig)

1. FACHWOCHE
Stufe 3 geht zusammen mit Stufe 2 für eine Fachwoche ins Studienheim.
Thema: Malen im Freien; Ziel ist die intensive Schulung der Umsetzung von beobachteter Landschaft mittels Aquarelltechnik und ergänzenden Mitteln: Tusche, Kolorierung u.Ä.

2. PORTFOLIO
Es wird eine umfassende Portfolioarbeit geschrieben. Zu einem eher abstrakten Themenkreis (z.B. definiertem Kontrast) wird in Heimarbeit eine Mappe mit gesammelten Kunstgemälden angelegt, beschrieben, analysiert und nach eigenständig aufgestellten Kriterien angeordnet. Das Portfolio auf der 3. Klassenstufe kann alleine oder zu zweit geschrieben werden. Anschliessend folgt eine mündliche Präsentation, welche notenrelevant ist, mit Fragen aus dem Plenum und von Seiten der Lehrperson. Im Unterricht werden praktische Übungen und gestalterische Prozesse zu derselben Thematik erprobt.

3. REGULÄRER UNTERRICHT
Im Unterricht SpF BG auf der 3. Klassenstufe sind die Themenschwerpunkte unter anderem Architekturzeichnung, Portrait und Typografie. Diese Themen sollen mittels unterschiedlichster Aufgabestellungen in Zeichnung, Malerei, Mischtechniken und dreidimensionaler Gestaltung in den Unterricht einfliessen. Wie auf Stufe 2 soll auch auf dieser Stufe nicht nur die Technik oder möglichst naturgetreue Abbildung im Zentrum stehen, sondern die SchülerInnen sollen an eigenständige Bildideen und -lösungen herangeführt werden.

 

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4. Klasse (1 x 3-stündig, 1 x 1-stündig)

Der SpF – BG – Unterricht in der 4. Klasse ist modulartig in zwei Bereiche gegliedert: Die digitale Gestaltung / Bildbearbeitung und Drucktechniken. Die Einheiten sind 3-stündig und werden von 2 verschiedenen Lehrkräften unterrichtet.

1. DIGITALE GESTALTUNG – GRAFIK /GESTALTUNG IM DIGITALEN BEREICH.
Es werden Formen wie Fotografie und digitale Bildbearbeitung (Photoshop, Illustrator) behandelt.
Gestaltungsformen am Computer kommen zur Anwendung. Es wird mit Fotografie und den Programmen Photoshop, Illustrator und InDesign gearbeitet. Der Aufbau soll von einfachen „Bildkorrekturen“ bis hin zu komplexen Grafik-Aufträgen reichen. Es stehen gestalterische Fragen im Vordergrund, allfällige Informatik-Themen bleiben auf die jeweiligen Themengebiete beschränkt. Es ist jedoch auch Zusammenarbeit mit dem Fach Informatik möglich. Ebenfalls soll in der „Digitalen Gestaltung“ die Möglichkeit bestehen „Grafik-Aufträge“ entgegenzunehmen, zum Beispiel Theaterplakate und –hefte, aber auch  in der Schule anstehende grafische Aufgaben (Einladungen zur Maturfeier und anderen Veranstaltungen). Dadurch kann eine Form der zeitgenössischen professionellen Arbeitsweise des Grafik-Berufs erlernt werden.

Fotomontage, vom Foto zur Illustration, Kombination von Text und Bild (Plakate, Flyer)

Beispiel ‚Bildmontage’: In eine historische Fotografie (schwarz-weiss) soll das Bild einer Schülerin oder eines Schülers montiert werden.

2. DRUCKEN
In unserer Werkstatt werden verschiedene Drucktechniken erlernt. Die unterschiedlichen Bildsprachen von Hoch-, Tief- und Siebdruck werden thematisiert und finden in den praktischen Arbeiten eine direkte Umsetzung ins gestalterische Produkt. Fachbegriffe und druckverwandte Techniken wie die Monotypie („Abklatsch“) sind weitere Themen in der Druckwerkstatt.
Anhand des Linolschnittes wird der Hochdruck behandelt: mittels ritzbarer Plastikpatten erlernen die Schülerinnen die Anwendungsweise und eigene Ästhetik des Tiefdruckes. Der Siebdruck schliesslich, ein weiteres spannendes und vielseitiges Druckverfahren, ermöglicht ein anderes, flächiges Resultat. Er eignet sich auch gut, um Kleidungsstücke zu bedrucken.

Alternierend mit der digitalen Gestaltung wird in Halbklassen gearbeitet, was eine konzentrierte Atmosphäre in der Druckwerkstatt zulässt.

3. KUNSTGESCHICHTE
In der Einzelstunde wird das ganze Jahr die Geschichte der Kunst thematisiert. Schwerpunkte sind Malerei, Plastik und Architektur. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Grundprobleme der bildenden Kunst zu wecken, welches mittels Anschauung, Bild- und Werkbesprechungen im Dialog sowie verschiedenen Grundlagetexten aufgebaut werden soll.

Auch auf dieser Stufe wird eine Portfolioarbeit geschrieben. (Themenkatalog mit kunst– und kulturgeschichtlichen Themen, dieser kann ergänzt werden – die Themenwahl erfolgt in Absprache mit der Lehrperson). Es darf, begleitend zum schriftlichen Teil, mit eigenen Versuchen auch praktisch gearbeitet werden. Ist die Arbeit gut und wird als geeignet befunden, kann sie in der 5. Klasse für das Portfolio, welches Ausgangslage für die mündlichen Matur ist, verwendet resp. nach den Vorstellungen von Lehrperson und SchülerIn ausgebaut werden. Ein Ausbau, eine Vertiefung oder ein weiterführender Vergleich muss zwingend erfolgen. Lässt sich eine Portfolioarbeit nicht ausbauen, ist ungenügend oder die Kandidatin/der Kandidat fühlt sich damit nicht glücklich, hat sie/er die Möglichkeit, in der 5. Klasse ein neues Portfolio zu erarbeiten.

 

5. Klasse (1 x 3-stündig, 1 x 2-stündig)

1. MUSEUMSZEICHNEN UND UMSETZUNGEN
Erfassen von Proportionen und Körperlichkeit durch das Gestalten vor Ort in verschiedenen Situationen: in Ausstellungsräumen, Museen und im öffentlichen Raum (u.a. in der Skulpturhalle, im Botanischen Garten, im Museum der Kulturen, in den Kunstmuseen).
Der Einsatz verschiedener Mittel wird selbständig, bewusst und passend gewählt. Schwerpunkt ist das Suchen und Finden eigenständiger Ausdrucksformen in verschiedenen Feldern der Gestaltung sowie das Zeichnen und Kolorieren nach Beobachtung. Die Wahl des Bildausschnitts, Umsetzungsweise, Stil erreichen Eigenheit und Sicherheit.

In der 5. Klasse werden die SchülerInnen ausserdem mittels Probeprüfungen auf die schriftliche (praktische) Maturprüfung vorbereitet.

2. KUNSTGESCHICHTE
Weiterführung des kunstgeschichtlichen Abrisses. Schwerpunkte sind Malerei, Plastik und Architektur. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Grundprobleme der bildenden Kunst zu wecken, welches mittels Anschauung, Bild- und Werkbesprechungen im Dialog sowie verschiedenen Grundlagetexten aufgebaut werden soll. Die Geschichte der Kunst wird primär exemplarisch vermittelt: umfassend sollen Werke aus möglichst vielen Epochen und Stilrichtungen – auch aus der zeitgenössischen Kunst – behandelt werden.

3. PORTFOLIO
Die Portfolioarbeit dient als Grundlage für die mündliche Matur. Das behandelte Thema aus der vierten Klasse kann, sofern es sich eignet, ausgebaut und vertieft werden (Siehe Portfolio 4. Klasse).

4. MATURPRÜFUNG

 Schriftlich

4-stündig, zweigeteilte Arbeit

1. Teil

  • Zeichnung (ca. 1 ½ Stunden)
  • Objektzeichnung nach Vorlage (Proportionen, räumliche Richtigkeit, Anlage, Duktus)

2. Teil

  • Malerei, Mischtechnik (ca. 2 ½ Stunden)
  • farbig zu lösende Aufgabe (Komposition, farblicher Ausdruck, Kontraste, Technik)
Mündlich

15 – 20 minütige Diskussion mit Fragen zur Portfolioarbeit/Weiterführung
(Zeigen von Kompetenz im behandelten Fachbereich, adäquate Formulierungsweise)